Tornados über Südamerika

Tornados über Südamerika

Beitragvon InLu56 » Mittwoch 9. September 2009, 10:01

Hallo zusammen,

habe heute Morgen in den Nachrichten N24 mit schrecken Bilder von
Argentinien und Brasilien gesehen. Dort sind jeweilig Tornados über
das Land gezogen mit Toden, Verletzten und mit hohem Sachschaden.

Wird dies zukünftig auch in PY so sein, dass man mit Tornados wie in den
Staaten rechnen muss? Der Klimawandel schlägt zu.

Gruss InLu
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Re: Tornados über Südamerika

Beitragvon wapy » Donnerstag 10. September 2009, 02:33

InLu56 hat geschrieben:Wird dies zukünftig auch in PY so sein, dass man mit Tornados wie in den
Staaten rechnen muss? Der Klimawandel schlägt zu.

Wer soll das Wissen? Die können hier manchmal nicht mal das Wetter ansagen, was gerade draussen aktuell herrscht.
Genauso wie in D :lol:
Klimawandel? Panikmache? :?:
Meine Glaskugel ist vor lauter Polvo trübe geworden :oops:
--
Saludos Wolfgang
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Beitragvon Konstrukteur » Freitag 11. September 2009, 01:08

Hallo InLu,

wir wurden dieses Jahr von einem Tornado besucht, bis auf mehrere Baumschäden hatten wir keine großartigen Verluste zu beklagen. Im Gegensatz zur direkten Nachbarschaft …es wurden binnen Sekunden über 5000 Menschen Obdachlos.

Derzeit haben wir wieder/noch „El Niño“, das durch veränderte Meeresströmungen im Pazifik verursachte Wetterphänomen, auf der einen Seite Dürre und Trockenheit, auf der anderen Seite Tornados und Hurrikane.

„El Niño“ soll sich lt. der Tagespresse bis zum ersten Quartal 2010 hinziehen.

Gruss

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Beitragvon InLu56 » Freitag 11. September 2009, 09:03

Hallo Konstrukteur,

sehe ich das richtig, das Villeta im Süd/Osten liegt? Habe in einer deutschen Zeitung
von Brasilien gelesen, dass der oder die Tornados aus dem Süd/Osten nach PY zogen.
5000 Menschen Obdachlos ist ein Wort. Häuser vermute ich sind nicht so stabil gebaut.
Eher wie in den Staaten - Holzhäuser/Baracken - diese fliegen und brechen zusammen wie
Spielkartenhäuser. Ist schon erschreckend was so ein Sturm anstellt. Tja, wenn wir dann
mal drüben sind, werden wir wohl viel Beton verarbeiten müssen und einen Sturmkeller
bauen. :wink:

Wenn sich El Nino bis zum ersten Quartal 2010 erstrecken sollte, werden wir gleich die
ersten Eindrücke sammeln können.

Gruss InLu
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Beitragvon Konstrukteur » Freitag 11. September 2009, 15:50

Hallo InLu,

da hast du bestimmt etwas falsch verstanden. Hier herrscht kein Chaos, also keine täglichen „Killertornados“ wie man sie aus Filmen kennt.
El Niño bemerkt man eigentlich nur wenn man etwas länger hier lebt, also wenn Regenzeit ist und es ist keine Wolke am Himmel zu sehen, oder wenn die Sonne scheinen müsste und es regnet…usw.

Wir wohnen ca. 6 Kilometer Luftlinie vom Rio Paraguay entfernt, diese doch regional gebundene Erscheinung von Tornado kam aus Argentinien.
Leider hatte es mal wieder die ärmere Bevölkerungsschicht getroffen, also Holzhütten mit Wellblechdächern, alles wurde weggefegt und der Hagel tat sein übriges.
Aus Ziegel gebaute Häuser hatten keine Probleme.

Gruss

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Hurrikan-ähnlicher Sturm

Beitragvon Webmaster » Mittwoch 20. Januar 2010, 23:51

Montag 17.01.2010

Mbuyapey, Paraguarí: Ein Hurrikan-ähnlicher Sturm ist gestern über Teile des Departaments paraguari gefegt. Er hinterliess eine Reihe zerstörter Wohnungen, Ackerflächen, Bäume und Hochspannungsleitungen hinter sich zurück. Die betroffenen Siedlungen sind La Rosa, Ñu Apu´a und Quebrada aus der Ortschaft Mbuyapey, dem Departament Paraguarí. Das Unwetter, das gestern gegen halb sechs morgens begann, dauerte offiziellen Angaben zufolge nur 10 Minuten, war jedoch von Hurrikan-ähnlichem Ausmass. Die Bewohner erzählten von panikerfüllten Minuten, in denen manche aus ihren Häusern flohen, um Zuflucht in anderen Wohnungen zu suchen, während ihre eigenen zusammenbrachen. Es habe keine Menschenopfer gegeben, die materiellen Schäden lägen allerdings hoch, hiess es. Der Gouverneur von Paraguarí, Ever Rivas, erklärte, es seien bereits Funktionäre in die betroffene Zone ausgesandt worden, um den Schadensbestand aufzunehmen. Auch das Sekretariat für soziale Aktionen, SAS, wurde damit beauftragt, Nahrungsmittel und Dachplatten für die beschädigten Wohnungen zu entsenden. (abc)

Quelle: zp30.com.py
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Beitragvon chaco86 » Donnerstag 21. Januar 2010, 08:35

Montag der 18.
18/01/2010
Also fand das "Spektakel" am Sonntag statt.
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Beitragvon Kay » Donnerstag 21. Januar 2010, 10:24

Anfang der 80er Jahre ist mal ein Tornado durch Teile von Itapúa gezogen, das damals noch kaum besiedelt, dafür aber umso dichter bewachsen war mit dem ursprünglichen subtropischen Regenwald. Dieser Tornado hat eine breite Schneise der Verwüstung hinterlassen und sämtliche Baumriesen auf seinem Weg plattgemachtn, nicht nur ein paar wacklige Wellblechhütten - ich hab das Ergebnis damals selbst bestaunen können.

Vielleicht ist die Ecke auch sturmanfälliger, jedenfalls hat es in der Zeit, als ich da gelebt habe, mind. einmal pro Jahr so richtig heftig durchgefegt, wobei Tinglados abgedeckt wurden, Tankstellendächer den Abflug machten usw. Tornados, Hurricans bzw. Wirbelstürme/Orkane (so genau kann ich die jetzt nicht unterscheiden bzw. weiß nicht, was da jeweils gewütet hat) dürften also keine neue Erscheinung sein. Nur gab es bei der spärlichen Besiedlung früher einfach nicht soviel Schäden. Im Gegenteil, in Itapúa hat man sich gefreut, das sparte die Rodungskosten...

Gruß, Kay
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